Vergleich Nikon Coolpix P7100 & Panasonic Lumix DMC-LX5 – Test & Meinungen

Für anspruchsvolle Fotografen gibt es die Panasonic Lumix DMC-LX5 und die Nikon Coolpix P7100. Im Vergleich zu der P7100 ist die LX5 kleiner, hat allerdings keinen optischen Sucher. Bei dem Funktionsumfang und bei der Bildqualität kann nichts ausgesetzt werden. Bei der LX5 besteht der Vorteil darin, dass es diese bereits unter 400 Euro gibt, während die P7100 bei deutlich über 400 Euro liegt. Hier nun die Einzelheiten der beiden Kameras, die im Vergleich getestet werden:

Die Nikon Coolpix P7100 – die etwas größere Cam

Panasonic hatte bereits mit der P7000 einen Erfolg gelandet und da gab es nur wenig auszusetzen. Die Nikon P7100 ist nun der Nachfolger, der nur wenig verändert wirkt. Für die Bedienung des Menüs gibt es nun ein drittes Drehrad und damit kann die Kamera flüssiger gesteuert werden. Sehr angenehm ist auch der gummierte, griffige Haltegriff. Eine weitere Neuerung ist, dass das 3,0 Zoll Display horizontal klappbar ist und 90 Grad nach unten und oben sind möglich. Eine scharfe Darstellung wird durch 921.000 Sub Pixel Auflösung ermöglicht. Das Gewicht liegt mit knapp 400 Gramm höher wie bei dem Vorgänger. Der CCD-Bildsensor ist mit zehn Megapixel Auflösung sehr groß und es gibt einen 7,1 fachen Zoom.

Die Reaktionsgeschwindigkeit und die Bildqualität werden durch den Prozessor Expeed C2 verbessert. Die Zeit zwischen den Fotos und die Einschaltzeit ist verkürzt und im Menü sind die benötigten Funktionen schnell wählbar. Der CCD-Sensor hat einen Empfindlichkeitsbereich von ISO 100 bis zu ISO 6400 und damit wird ein 720p HD Videomodus mit 1280 mal 720 Pixeln und 24 Bildern pro Sekunde Bildrate ermöglicht.
Der kleinbildäquivalente Brennweitenbereich wird mit dem Objektiv von 28 bis 200 Millimeter abgedeckt. F2,8 bis 5,6 ist bei der Nikon P7100 die maximale Lichtstärke und damit gegen Verwackelungen geschützt wird, ist ein optischer Bildstabilisator integriert. Die Nikon P7100 ist Platz eins der Digitalkamera-Bestenliste und sie stellt die derzeit beste Kompaktkamera im Test dar. Manche Käufer werden allerdings durch den stolzen Preis zum Nachdenken angeregt.

Die Panasonic Lumix DMC-LX5 – die kleinere mit guter Blende

Der Nachfolger der beliebten LX3 ist nun die Lumix DMC-LX5 geworden.
Wie bei der LX3 kommt ein großer Bildsensor mit 10 Megapixeln Auflösung zum Einsatz. Bei 24 Millimetern beginnt der Weitwinkel und der Zoombereich von der Optik hat sich auf 3,8fach vergrößert. Die größte Blendenöffnung beträgt bei der DMC-LX5 noch immer F2,0 und die Lichtstärke F2,0 bis F3,3. Im Motion-JPEG-Format liefert der CCD-Chip bei 1280 x 720 Pixeln 30 Bilder pro Sekunde. Der Sensor hat sich gesteigert, denn der maximale ISO-Wert liegt nun bei 12800. Bei dem Display handelt es sich um ein festes 3-Zoll-LCD-Display. Bei der Lumix DMC-LX5 liegt der Brennweitenbereich bei 24 bis 90 Millimeter. Das Gewicht der DMC-LX5 liegt gerade mal bei circa 230 Gramm. Eine Besonderheit sind die Formatumschaltungen, denn an dem Objektiv können die Seitenverhältnisse von 1:1, 16:9, 4:3 oder auch 3:2 gewählt werden. Vergleichsweise ist die DMC-LX5 teuer, doch sie hat beinahe einzigartige Eigenschaften. Sie punktet mit einer ordentlichen Geschwindigkeit, einer hervorragenden Bildqualität und vielen Einstellmöglichkeiten.

Fazit: Vergleich Nikon Coolpix P7100 – Panasonic Lumix DMC-LX5

Letztendlich liegt es wirklich im Auge des einzelnen Betrachters, welche Cam man hier vorne sieht. Wen der manuell abnehmbare Objektivschutz nicht stört, der ist eventuell mit der Lumix besser bedient, die auch etwas kleiner ist. Ansonsten machen es die technischen Feinheiten aus, die jeweils je nach Bedarf abgewogen werden müssen.