Playstation Sicherheitsprobleme & Pannen

Viele Fragen sich nach den letzten Sicherheitsproblemen, was sich die Japaner dabei gedacht haben, als sie die neue Playstation 3 vor mittlerweile fast fünf Jahren auf den Markt brachten. Mit rund 600 Euro war sie die teuerste Konsole der Welt und das nur wegen eines Blu-Ray Laufwerks, das zu der Zeit noch niemand groß gebrauchen konnte, weil es einfach noch kaum nennenswerte Ableger gab, die mit der Playstation wiedergegeben werden konnten.
Die Zweite Sache war, dass man für das Abspielen der Spiele theoretisch gar kein Blu-Ray Laufwerk benötigt. Was die Entwickler auch anders hätten machen können, aber Sony wollte halt anderen immer einen Schritt voraus sein, was nicht immer gut gegangen ist, wie sich rückblickend zeigt. Was man ihnen aber wirklich lassen muss, ist die Tatsache, dass sie eine wahre Multimedia Plattform geschaffen haben die anderen neuen Multimedia Anlagen in wirklich nichts nachsteht. Dass es dafür aber immer wieder mal an allen anderen Ecken und Enden mangelt und Pannen-Serien entstehen, ist das große Problem dabei.

Sicherheitsprobleme – Sony und die Kundendaten

Mehrfach kam es zu Sicherheitsproblemen beim Online-Spielen mit anderen Spielern aus der ganzen Welt, weil der Online Modus einfach noch zu unausgereift war. Wodurch die Playstation den anderen Spielekonsolen um einiges nachhinkte, allen voran der Microsofts Xbox 360, der große Konkurrent von Sony, der von den Pannen profitieren konnte. Die größte Panne in Sachen Sicherheitsproblem fand dann am 17.-19 April 2011 statt, als das gesamte PSN (Playstation Network) abstürzte, weil zwei Leute das Netzwerk von Sony gehackt hatten und somit das gesamt PSN zum Stillstand gebracht wurde; und als wäre das noch nicht genug, wurden auch noch die Kontodaten von 75 Millionen Spielern geklaut und Sony wurde erpresst, dass die Kontodaten jener veröffentlicht werden sollten, wenn das geforderte Geld nicht gezahlt würde. Da Sony sich zuerst weigerte, spitzte sich die Situation des Sicherheitsproblems immer mehr zu, und es kam dazu, dass ein zweites Erpresser-Video zustande kam, mit welchem Sony erneut gedroht wurde. Das alles nur, weil Sony innerhalb der Pannenserie zu faul war, ihre Software immer wieder zu aktualisieren und dadurch die Sicherheit an letzte Stelle gestellt wurde.

Man kann von Glück sagen, dass es zu einer Einigung in Bezug auf dieses Sicherheitsproblem kam, denn ganz abgesehen vom herben Vertrauens-Rückschlag hätte das ganze auch ziemlich ins Auge gehen können. Bleibt letztendlich nur noch zu hoffen, dass Sony mehr Wert auf die Sicherheit legt, um diese Pannen in Zukunft zu vermeiden.