Facebook Film – “The Social Network”

Facebook Film – “The Social Network”. Dieser Film könnte es zu einem Kultmovie bringen. Er zeigt in schneller rasanter Manier die Geschichte des Mark Zuckerberg (von Jesse Eisenberg gespielt) und seiner Geschäftspartner auf ihrem Weg zur Facebook-Website Gründung. Schon während der Highschool-Zeit Zuckerbergs wurde Facebook zu einem Megaprojekt mit Milliardenwert.

Da die Facebook Mitbegründer selbst keine Mitarbeit an dem Film hatten, wurden alle Inhalte aus Gerichtsprotokollen von Prozessen rund um die Firmenrechtsstreits rekonstruiert.

Regisseur David Fincher schuf nun diesen Film, um in die Kerbe des bereits seit einiger Zeit diskutierten Themas “neue Medien und Datenschutz” zu schlagen.
Der Slogan des Films “Du kannst keine 500 Millionen Freunde haben, ohne dir ein paar Feinde zu machen.” setzt auch auf ironische Weise auf das Thema Soziophobie, unter der Zuckerberg leiden soll. Nicht nur im Facebook Film “The Social Network” ist dieser Status der sozialen Entfremdung ein akutes Thema unter Leuten, die andere als Freunde bezeichnen, nur, weil Sie in ihrer Add-List stehen.

Witzig in diesem Zusammenhang des Facebook Films ist außerdem, dass Justin Timberlake den Erfinder von Napster spielt, welcher lange Zeit als Hauptfeind der Musikindustrie angesehen wurde, bevor die Musikindustrie selbst ihn mangels Gegenkonzept als ihren strategischen Verbündeten angesehen hat.

Der Facebook Film – “The Social Network” basiert auf dem Buch “Milliardär per Zufall”, das von Ben Mezrich geschrieben wurde.

Zum Facebook Film sagt Eduardo Savarin, der Partner von Markzuckerberg, dass dies doch nur ein Film und somit Spass war. Dementiert hat jedoch weder er noch Mark Zuckerberg bisher noch keine Inhalte, die schon einen ziemlich krassen Einblick in die vormals freundschaftlichen Verhältnisse zwischen den beiden werfen.

Kurzzusammenfassung

Mark Zuckerberg und Eduardo Savarin, die als Mathematikstudenten an der Harvard-Universität studierten, haben innerhalb ihres Campus-Umfelds so ihre sozialen Probleme.
Eines Tages hackt sich Mark Zuckerberg in das Netz der Universität ein und sammelt alle möglichen Informationen über weibliche Studentinnen. Dies hätte fast zur Folge gehabt, dass er die Uni verlassen musste.
Dass dieser Umstand jedoch die Geburtsstunde von Facebook darstellt, wirft auch einen interessanten Bogen zur aktuellen Firmenpolitik, mit der immer wieder nach außen hin beschwichtigt und angeblich großer Wert auf Datenschutz gelegt wird.
Mit dem Aufbau der Website und dem Verwenden persönlicher Daten, gelingt es, wie im Facebook Film beschrieben, einen sensationellen Aufstieg hinzulegen – samt allen Clichés (Party, Sex, Drogen).
Doch mit dem Aufstieg kommt auch die gegenseitige Missgunst unter den Partnern Mark Zuckerberg und Eduardo Savarin. Prozesse im Streitwert von hunderten Millionen Dollars werden ausgefochten.

Fazit

Viele Kritiker sehen den Facebook-Film – “The Social Network” – bereits zum Kult aufsteigen. Sehenswert ist er sicherlich alleine schon wegen der realen Grundstory, mit der mehr als jeder zweite Internetnutzer der westlichen Welt zu tun hat – Facebook.